Oft umrahmt Musik die Trauerrede. Ein Stück am Anfang, vielleicht eines in der Mitte zum Durchatmen und ein Stück am Ende, verbunden mit der Einladung sich seinen Erinnerungen hinzugeben.
Musik über die Anlage einzuspielen funktioniert sehr gut.
Wie schön, wenn es ein Lied oder Stück ist, zu dem der Verstorbene eine besondere Beziehung hatte. Es muss nicht das Requiem von Mozart sein, es muss nicht mal ein Stück sein von dem man meint, dass man das auf einer Beerdigung spielen darf.
Das was passt, passt! Ich hatte schon in einer Trauerzeremonie die Anfangsmelodie der Serie Kaulitz&Kaulitz abgespielt, denn das hatte der Verstorbene mit seiner Familie zuletzt gesehen. Alle waren berührt. Wir bestimmen die Regeln.
Live-Musik ist etwas ganz besonderes. Die Stimmung die man Instrumental und mit Gesang erzeugen kann, kann der Zeremonie eine ganz eigene Stimmung stiften. Jedes Instrument, jedes Genre hat seinen eigenen Character. Ich arbeite mit verschiedenen Musikern zusammen. Das reicht von Klassik auf dem Piano bis zum „schwäbischen Reinhard May“, von der keltischen Harfe bis zum Akkordeon.
Und darüberhinaus arbeite ich mit einer Musikagentur zusammen, die bislang noch jeden Wunsch erfüllen konnte, ob Orgel, Bläserquartett oder spanische Gitarre.
„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“
– Friedrich Nietzsche
